risotti



nachdem die meisterkoechin am gleichen tag eine breitangelegte serie über risotti startete, als meine italienischer besuch mich mit einem klassischen vertreter derselben spezies beehrte, wage ich mich aus der reserve und gebe das rezept mit dazupassender weinempfehlung bekannt:

risotto con radicchio
für 2 personen

gemüsebouillon selbst machen
die qualität des risotto steht und fällt mit den zutaten!
1 tasse riso "superfino" arborio von tenuta castello (gefunden in der
pasteria in der servitengasse)
feingehackte zwiebel in ölivenöl glasig dünsten
feingeschnittener radicchio (ça. 1 grösseres häuptel) dazu
das ganze so lange dünsten bis der bittere geschmack des radicchio sich zurückgezogen hat
salz, etwas pfeffer und den reis dazu
mit 2 tassen der bouillon ablöschen
köcheln und rühren
wenn die bouillon eingedickt ist wieder nachgiessen
die temperatur sowie die konsistenz sollten möglichst konstant bleiben
immer wieder rühren und evtl. dabei meditieren
den kochvorgang beenden, wenn der reis einen letzten bissfesten kern behalten, aber sonst eine cremige konsitenz erzeugt hat
mit einem löffelchen panna verfeinern
und eine handvoll walnüsse unterjubeln
(die walnüsse geben dem gericht das gewisse etwas)
liebevoll dekorieren -die italiener sind ja bekanntlich ästheten (siehe photo)
und mit parmesan bestreuen
dazu grüner salat
und
der passende wein:
ein reifer doch schlanker pinot blanc (zb. der steinbach 2001er von
lackner-tinnacher)
ps: auch weissweine entfalten ihr ganzes bouquet erst nach 1-2 stunden...

extreme cooking am 4. März 2004, 16:01 0 Kommentare comment

 

old hollywood



das langweiligste in diesen tagen war wohl die oscarverleihung...
...ein neuer rekord an statuetten für blabla *gähn*
...bester schauspieler/in -who cares, etc.

sweetmovies am 1. März 2004, 20:05 3 Kommentare comment

 

new hollywood



das derzeit spannendste kino ist wohl die retrospektive "new hollywood 1966-78" der berlinale 2004 von 1. bis 31. märz 2004, gemeinsam organisiert von den filmmuseen in berlin und wien, welches vom US-amerikanischen kino der sechziger und siebziger Jahre handelt.
zu sehen im filmmuseum
meine favorites:
in the year of the pig (vietnam dok.)
am 02|03|04 19:00h
und
klute (donald sutherland jung -DER 70er schweigefilm)
am 18|03|04 21:00h

sweetmovies am 1. März 2004, 19:41 2 Kommentare comment

 

ganz böser alkohol



wird nicht umsonst auch heckenklescher genannt
*immer noch au*
wenn er nur nicht so gut schmecken würd:
der uhudler ist eine südburgenländische weinspezialität, erinnert geschmacklich an walderbeeren undstammt aus einer kreuzung inländischer mit amerikanischer reben. er ist ein selbstträger und äußerst resistent gegen die reblaus und andere krankheiten. deshalb muss er nicht gespritzt in der ersten hälfte des 20. Jh waren direktträgerreben, wie der uhudler eine ist, verpönt. der uhudler hat einen hohen anteil von methylalkohol und fuselölen. deshalb glaubte man früher, dass man durch trinken des weines blind werden kann, was aber wissenschaftlich bereits widerlegt wurde.
na dann bin ich ja beruhigt
versuchen sie auch guten oder bösen alkohol

wie gehts denn so am 28. Februar 2004, 19:11 0 Kommentare comment

 

scents and sensibility

als holden sich hier fragte, wie man die auch stinkfrucht genannte durian mögen kann -wo sie doch so stark stinkt- fiel mir der artikel scents and sensibility von brian eno ein, den er 1992 für details magazine schrieb.
eno beschreibt das phänomen mancher düfte, die in einer gewissen intensität extrem anziehend wirken und bei überdosierung extrem abstossend. als beispiel nennt er den duft, den die zibetkatze produziert; in kleinen dosen sehr sexy und anziehend; in höherer dosis erinnert es an analdüfte und totes fleisch. (lustigerweise wurde es in Guerlain's "Jicky" verwendet, einem der ältesten düfte und heute vor allem bei schwulen beliebt).
Eno vergleicht die flüchtigkeit der düfte zu der der heutigen gesellschaft, welche sich mit unverbindlicher leichtigkeit von einem duft zum anderen zuwendet und stets neue, wiederum flüchtige kompositionen mischt.


extreme cooking am 25. Februar 2004, 18:10 3 Kommentare comment

 

faschingskönige


click on pic for more!

fasching ist in mitteleuropa ja nicht auszuhalten. in brasilien müsste man sein -am besten in salvador de bahia, wo sich alles frei zugänglich auf den strassen der altstadt abspielt und nicht abgezäunt im sambodrom.
der künstler Matthew Barney (cremaster) hat dort an der gestaltung eines umzugswagens mitgearbeitet. das hätt ich mir gern angesehn!
seine freundin ist übrigens die nicht ganz unberühmte björk.

balz im 21.jh am 24. Februar 2004, 15:39 0 Kommentare comment

 

faschingsmäuse



durch ein von der strasse kommendes klappern und klingeln von der arbeit am compi abgelenkt
an eine prozession buddhistischer mönche gedacht
beim fenster rausgesehn und -wie einige nachbarn auch- kleine faschingsmäuse entdeckt

kids am 24. Februar 2004, 13:40 5 Kommentare comment

 

blumen*au*

blumenau ist schon eine hassenswerte figur.
mit seiner arroganten näselnden besserwisserei bringt er nichts zusammen als leute zu beleidigen.
wenn er aber dazu noch inkompetenz an den tag legt ist bei mir schluss mit lustig:
hat er doch tatsächlich behauptet, jemand würde sich etwas von der "blood brass band" nur aus freunderlwirtschaft wünschen.
"....irgendso eine obskure band...nie gehört..sowas kann man nicht spielen..."
tja blumenau, nur weil du´s nicht kennst
*es besser wissen*

wie gehts denn so am 23. Februar 2004, 00:42 2 Kommentare comment

 

eatmeat

der böse dr. frankfurter verleitet mich immer zu extrem ungutem fleischkonsum...
siehe story.
jetzt ist er zu besuch in wien und diesmal wars der würstelstand am hohen markt um 04.00... nicht genug dass wir beide uns jeweils "a eitrige mit am buckel" (=käsekrainer) reinstopften, nein wir mussten unseren heisshunger noch mit einer currywurst stillen. jeder mensch weiss wie ungesund so was ist -um die uhrzeit- und am nächsen morgen hab ich dementsprechende busse getan -in der kanzel namen wc...
als weiter abbitte hoffe ich mit diesem link genüge zu tun -eine suchhilfe für vegetarische restaurants in der ganzen welt. bon appetit!

extreme cooking am 21. Februar 2004, 14:55 2 Kommentare comment