what the ????


via malorama

balz im 21.jh am 22. Mai 2004, 22:52 0 Kommentare comment

 

the new biedermeier
prinzessinenhochzeit auf allen kanälen

balz im 21.jh am 22. Mai 2004, 12:59 0 Kommentare comment

 

das blick-phänomen


diesmal hat beyond orange´s "petersilerdäpfel-begegnung" -sie wundert sich warum sie in der öffentlichkeit immer wieder angesprochen wird- einen bei mir schon länger schlummernden topic wachgeküsst:
das blick-phänomen
ich denke wenn jemand immer wieder auf der strasse angesprochen wird, hat das mit der art und weise zu tun, wie er selbst durch die gegend blickt -ein verbaler kontakt kommt erst nach erfolgreich zustandekommenen blickkontakt zustande: wenn jemand in der öffentlichkeit von jemand anderes etwas will, so muss er eine person finden, die seinen blick erwidert. das ist aber nicht immer so einfach, denn die mehrzahl der menschen läuft gedankenversunken und auch mit gesenktem blick durch die gegend -sie scheinen ihre umgebung kaum wahrzunehmen. da stechen dann diejenigen hervor, die genauso blicken und den blick des suchenden erwidern: dieser augenkontakt ist voraussetzung um jeden weiteren herzustellen.
das ist meine erkärung für das angesprochen-werden-phänomen, welches mir auch immer wieder passiert, denn ich beobachte immer -ich sauge meine umgebung in mich auf.
es gibt aber weitere komponenten des blick-phänomens: in sonderfällen von geschlossenen räumen (der u-bahn zb.) gibt es eine -für frauen oft lästige
starr-variante
man fährt so jeden morgen und abend in der u-bahn -was tut man in dieser zeit, die man mit lauter unbekannten menschen in einem geschlossenem raum verbringen muss? also ich beobachte sie; ich starre natürlich keine einzelnen personen an, denn das ist unangenehm für sie -nein ich beobachte die menschen wie sie andere beobachten: und manche starren sehr wohl, andere winden sich unter deren blicken, sie blicken zu boden und versuchen den blicken zu entkommen und die zeit über die runden bringen. wenn dann ihre station endlich erreicht ist, können sie sich mit einem ruck aus der blick-fixierung lösen und sie entschwinden erleichtert.

in einem gespräch mit einer durchaus attraktiven frau, der ich von der starr-variante des blick-phänomens erzählte, wollte ich von ihr wissen, wie sie damit umgehe. ihre antwort erstaunte mich: sie sagte ihr würde das nie passieren, denn sie würde alle menschen im wagon ganz offen und ungeniert und gleich vom moment an des betretens des abteils anglotzen. ja, sie sagte glotzen -das scheint also die härtesten unter den starrern in die knie zu zwingen, sodass diese nunmehr auch ihren blick senken würden und von der schlange zum kaninchen mutieren.
das war doch einigermassen faszinierend für mich, dass man mit noch stärkerem starren die starrer erstarrren lassen kann...

und welches blick-tier seid ihr?
schlange -ich starre
kaninchen -ich erstarre
maulwurf -ich krieg von dem gar nix mit

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balz im 21.jh am 12. März 2004, 11:33 1 Kommentar comment

 

faschingskönige


click on pic for more!

fasching ist in mitteleuropa ja nicht auszuhalten. in brasilien müsste man sein -am besten in salvador de bahia, wo sich alles frei zugänglich auf den strassen der altstadt abspielt und nicht abgezäunt im sambodrom.
der künstler Matthew Barney (cremaster) hat dort an der gestaltung eines umzugswagens mitgearbeitet. das hätt ich mir gern angesehn!
seine freundin ist übrigens die nicht ganz unberühmte björk.

balz im 21.jh am 24. Februar 2004, 14:39 0 Kommentare comment

 

i love shhh...

you go to a bar
music is too loud
cell phones going off all around you
some guy is standing next to you screaming
you know what we are talking about, right?
how about a refreshing change of pace?
you may find love through silent dating!
come to the quiet party
no loud music
no yelling
no handy
no ...

home of the quiet party
via der standard

balz im 21.jh am 5. Februar 2004, 18:05 1 Kommentar comment

 

i love women



die frage lautet;
warum gibt es sowas nicht für männer?

balz im 21.jh am 5. Februar 2004, 11:43 6 Kommentare comment

 

guter alkohol

das couchuc, wiens gemuetlichster guertelbogen

...betrunken im couchuc knutschen...
infos über couchuc via temp~ records
siehe auch böser alkohol oder ganz böser alkohol

balz im 21.jh am 30. Januar 2004, 19:05 0 Kommentare comment

 

war das ein fettnäpfchen?
unlängst ist mir folgendes passiert:
nach längerer pause traf ich eine mir bekannte person wieder, welche in letzter zeit deutlich mehr zeit als bisher mit einer anderen, mir auch bekannten person verbrachte. so hatte mir dies letztere person berichtet...
soweit so kompliziert.
ich begrüsste erste person erfreut und nach ein zwei runden small-talk sagte ich ganz harmlos-unverbindlich "na, du treibst dich ja jetzt öfters mit X herum, wie ich gehört hab..."

dazu muss weiters gesagt werden, dass erstere person deutsch nicht als muttersprache spricht und dass sie dem eigenen geschlecht zugetan ist (zu dem letztere person auch gehört -dem gleichen geschlecht)

der leser wird hier vielleicht merken, dass ich mich etwas kompliziert ausdrücke, um weder identität noch geschlecht preiszugeben. darum gehts ja auch nicht, sondern um fettnäpfchen oder missverständnisse, die vielleicht sogar bewusst heraufbeschworen wurden:

was war denn überhaupt passiert:
zuerst mal gar nichts, denn ich beendete den freundlichen small-talk mit ersterer person und ging meines weges. nach etwa 10mn läutete mein handy und die andere (letztere) person fragte mich, was denn in mich gefahren sei, dass ich ersterer person gesagt hätte, sie würden es mit einander treiben(!)

tja
ich konnte das missverständnis gleich und hoffentlich glaubwürdig aufklären.
ich denke auch, dass ich mir nichts zuschulden hab kommen lassen, meine formulierung war doch gebräuchlich und unverfänglich...
oder war das ein fettnäppchen?
ja, meine bemerkung war sehr wohl verfänglich
nein, sie suchte einen aufreger um die andere person zu kontakten
egal, viel lärm um nichts

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balz im 21.jh am 14. Januar 2004, 18:13 0 Kommentare comment

 

es wird nicht überall ins neue jahr gewalzt
na so was

hab gerade den ebenso ergreifenden wie langen (es lohnt sich!) sylvester-bericht von meinem kumpel valium gelesen, der mir im grunde genommen die ganze arbeit des kolportierens abnimmt (thnx;)

da kann ich mir doch die rosinen rauspicken und nur über das interessanteste einer sylvesterparty in einem fremden land unter völlig unbekannten menschen, von denen keiner deine muttersprache spricht, erzählen.
...von dresscodes mal abgesehen -siehe wiederum valiums-bericht...ich habe versucht das problem mit pipifeinen tischmanieren auszugleichen, was aber niemandem auffiel "seufz"...

ABER
es scheinen nur wir österreicher den (eigentlich einzigen wirklich netten) brauch zu zelebrieren als one-nation-united-in-a-dance gemeinsam ins neue jahr zu fliegen, drehen, rauschen, schweben -zu walzern bis wir schwindlig und vollkommen meschugge sind.

als ich das einer schüchternen wikingsfrau erzählte, warf sie sofort ihre ganze schüchternheit über bord und forderte mich auf, dieses ritual hier und jetzt mit ihr zu vollziehen.

und so kam es dass valium, als er sich von der bar wieder der tanzfläche zuwandte, einen sweetmaker und eine entfesselte, vormals schüchterne wikingsfrau sah (leute glaubt ihr dass es sowas wirklich gibt?), die mit selbstgesungenem donauwalzer die partybelegschaft auseinanderwirbelten...
die anderen waren aber auch wirklich steife rumsteher.

nun als konklusio möchte ich ein thema anreissen, welches ich öfters mal bei gelenheit ins spiel bringen möchte:
den sogenannten exotik-bonus:
die faszination die vom neuen, ungewöhnlichem ausgeht, wenn es sich nur gut verkauft -als bonus eben.

in unserem fall waren wir 2 hoffnungslos underdresste partybasher, die keine chance hatten, sich in die gruppe zu integrieren. unsere chance war einzig der exotik-bonus. kulminiert hat die ganze show im walzer-effekt, ein im grunde billiger trick aus der tiefsten österreich-klischee-kiste (er muss nur charmant und nicht zu penetrant dargebracht werden) wir waren vielleicht nicht die stars des abends aber sicher einer der heroes...

balz im 21.jh am 5. Januar 2004, 20:04 1 Kommentar comment

 

bussibussi


hab gerade einen beitrag überflogen von belledejour (ich liebe diesen film) über das links-rechts-küssen-begrüssungsritual...

...sie mag das nicht...

mir egal -ich küsse jeden so, wie er mich gerade anschaut.

seit neuestem achte ich allerdings darauf, wo meine hand bei obengenanntem ritual hingreift, denn man hat mich aufmerksam gemacht, dass das an-die-hüfte-fassen beim begrüssen sexuelles interesse am gegenüber signalisiert!

...finde ich soziologisch hochinteressant und versuche es gerade empirisch zu beweisen bzw. widerlegen.

...honi soi qui mal y pense...

balz im 21.jh am 30. November 2003, 21:50 11 Kommentare comment